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2013-06-06-gears-art-01Wo kann ich die Kunst von Loop Dundee kaufen?

Stations by the Way

Kurz Info |.| b+k studio|.|f451 films :

Wir bestehen in der heutigen Form seit 2002. Wir sind kein Studio im eigentlichen Wortsinne. Das begründet die Tatsache, dass wir unsere Gestaltungen mit künstlerischen Augen und Inhalten sehen, und deswegen Aussagen über Kunst und Design nicht immer klar zu trennen sind. Der Goldene Schnitt ist unsere Maxime.
Gründer und Mastermind, der Berliner DCC-Artist Sirius Krenzien, kann mittlerweile auf eine fast 30 jährige berufliche Erfahrung als multimedialer Künstler und Gestalter zurückgreifen.
Sein über die lange Zeit gewachsenes technisches Wissen als Computerartist und Gestalter der ersten Stunde, unterstützt seine heutige Kernkompetenz in der Fähigkeit, medienübergreifend und analythisch sich den jeweiligen Projekten zu nähern und in zeitgemässe Formen zu fassen.
Das Erfinden und Finden aussergewöhnlicher Gestaltungsformen in Text, Ton und Bild sind seine grossen Stärken und geben jedem Projekt eine persönliche Note.

English Version

We exist in its present form since 2002. We are not a studio in the literal sense. This justifies the fact that we see our creations with artistic eyes and content, and therefore statements about art and design are not always clearly separated. The golden ratio is our maxim.
Founder and mastermind, the Berlin DCC Artist Sirius Krenzien can now draw on nearly 30 years of professional experience as a multimedia artist and designer.
Be built up over the long-term technical expertise as a computer artist and designer of the first hour, supports its current core competence in the ability to cross-media and Analyth to approach the respective projects and to put into contemporary forms.
Inventing and finding exceptional design forms in text, sound and picture are his great strengths, and give each project a personal touch.

In meanwhile Its painting, digitalpainting and short movies are visible in international art collection, exhibitions and festivals, e.g. The Hague, Zurich, Paris, Bijing, New York and Havanna.

Hinter den folgenden Links ist eine große Auswahl der Werke von Loop Dundee zu sehen und zu erwerben :

Carbonmade
Malerei
Artflakes
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Loop Vita

michael augustinski in der galerie grünstraße

In der Mitte Michael Augustinski

In der Mitte : Michael Augustinski

Nach längerer Zeit bin ich mal wieder zu einer Ausstellungseröffnung in die Galerie Grünstraße im beschaulichen Ortskern von Berlin Alt-Köpenick gegangen. Die Eröffnung war für 19:30h angesetzt, ich war schon um 19:00h dort, um einen freien Überblick auf die Arbeiten zu haben. Diese Entscheidung stellte sich auch als richtig heraus, denn in kurzer Zeit war die kleine aber feine Galerie völlig überlaufen. Mit anderen Worten, es war mehr als gut besucht.

Ich selbst habe von Michael Augustinski vorher noch nichts gehört, kannte also seine Arbeiten nicht. Das tat aber meinem Besuch keinen Abbruch, denn die expressiven Werke von Augustinski sind es Wert zu sehen. Im Folgenden möchte ich Aufgrund mangelnder Kenntnis über diesen sehenswerten Künstler einen Kenner zitieren, der mit den Werken von Augustinski bestens vertraut ist.

Axel Brumma schreibt im Text zur Einladung über Michael Augustinski folgendes :

Der Maler Michael Augustinski wurde 1946 in Berlin geboren. Das Malen ist ihm in die Wiege gelegt worden – wenn es auch anfangs das Ausmalen von Stuben und Kontoren war. Im elterlichen Betrieb hat er das Malerhandwerk bis zur Meisterschaft erlernt. Doch schon früh zog es ihn zur Kunst: Ab 1966 erfuhr er von Dieter Goltzsch in dessen Zirkel erste ästhetische und zeichnerische Unterweisung; von 1970-73 studierte er an der Fachschule für Werbung und Gestaltung in Berlin-Schöneweide. 1976 wurde er freischaffend und Mitglied des Verbandes Bildender Künstler Berlins. 1984 erhielt er den Wilhelm-Höpfner-Preis für Druckgrafik, 1988 einen Preis der Ausstellung „100 Ausgewählte Graphiken“.

In seiner malerischen Entwicklung wurde Michael Augustinski zunehmend expressiver. War schon sein Frühwerk gebrochen und farblich kühn, wird die Figuration seiner jüngeren Werke auf das Elementare zurückgeführt. Zeichnerisch bestimmt, abstrahierend von großer zeichnerischer Beherrschung. Die scheinbar unbehausten Figuren seiner Bilder treiben die Straßen der großen Städte auf und nieder, sie verlieren sich in Spielsalons und Nachtcafés, sie überschlagen sich im Zirkus oder trauern an Stränden und Waldrändern unter Tieren. Diesem seinem Thema ringt Michael Augustinski unablässig Variationen ab. Seine Kunst ist kein Arkadien, kein taubendurchflatterndes Land in dem sich in der Mittagssonne auf blumenduftenden Plätzen die Katzen räkeln. Seine Bilder sind nächtig, übernächtig. Er arbeitet und arbeitet. Das ist gut so, denn solange die Welt so beschaffen ist, brauchen wir Bilder von dieser Energie und Intensität.

Laut Heinrich von Kleist finden wir das Paradies verriegelt und müssen die Reise um die Welt antreten, um zu sehen, ob es von hinten vielleicht irgendwo wieder offen ist. Auf dieser Reise wähnen wir uns unverstanden und schutzlos, ausgeliefert und preisgegeben. Doch niemand, der vom Baum der Erkenntnis wieder kostet, fällt auch wieder in die Unschuld zurück. Seiner besonderen Gefährdung stand zuhalten, das ist die sinnstiftende und formfordernde Arbeit des Künstlers.

Nächtig, ja übernächtigt sind Michael Augustinskis Bilder. Grell oder düster, mitunter künstlich seine Farben … Doch siehe da! Das Immer-Grün mischt sich ein: „Grün wie ich es liebe grün“.

Ausstellung : 21.9. bis 31.10.2012

Galerie Grünstraße – collegium artis e. V.
Grünstraße 16
D-12555 Berlin
Fon 030.4320 9292|Fax 030.4320 9293
Di-Fr 13-19Uhr|Sa 10-14 Uhr
Bus 164, 167|Tram 27, 60, 61, 62, 67, 68
(Schloßplatz oder Rathaus Köpenick)
S-Bahn Köpenick oder Spindlerfeld

wanderer zwischen den welten

Ein kurdischer Surrealist und ein amerikanischer Komponist im Nicolai Saal Potsdam.

Kunst und Philosophie, Musik und Malerei. Urkünste, welche uns Menschen nicht nur die Phantasie beflügeln und stimulieren, sondern unser Denken und Handeln im Wesentlichen beeinflussen; deren Genesis den meisten Konzert-und Ausstellungsbesuchern verborgen bleibt. Da ist die Grundlage des Projektes der beiden außergewöhnlichen Künstler Weddington und Mettini. Wie interessant muss es für einen kunstinteressierten Menschen sein, hinter die Kulissen der Entstehung zu schauen? Ja, den Ursprung sogar selbst zu erleben.
 
Kommt bei den Hörern und Betrachtern nicht die gleiche Neugierde auf, gleich einem Künstler, dessen tiefgründige Einsichten uns so viel Erstaunen versetzen?
 
Der Komponist Neuer Musik, Maurice Weddington und der Surrealistische Maler Zoro Mettini, wagen gemeinsam das Experiment, Ton und Bild in der Entstehung zu zeigen; einen Kleinen Einblick  in die Welt des Schaffens zu gewähren? 
 
Weddingtons eigenwillige Musik wird Zoro Mettini zeitgleich zur Musikalischen Darbietung im Beisein 
des Auditoriums  auf der Leinwand zu einem Skizzenhafen Eindruck in Form und Farbe malerisch begleiten. 
 
Mettini, der seine surrenden und phantastischen Bildwelten in seinem  Atelier nach Klassischer Musik malt und interpretiert, sich von den Großen der Musik wie Mahler, Strawinski und Schostakowitsch inspirieren lässt und der einen Stockhausen genauso als Quelle seiner Bilder begreift, wird zusammen mit Maurice Weddingtons atonaler Komposition den nicht trennbaren Zusammenhang künstlerischer Ausdrucksformen darstellen. 
 
Was bleibt am Ende des gemeinsamen Konzertes? Steht die Musik im Vordergrund? ist es das in sich abgeschlossene Bild am Ende der Vorführung,  welches den größten Eindruck hinterlässt? Oder zeigt uns gerade die von beide Künstlern gewählte Präsentationsform des gleichzeitigen Agierens auf der Bühne, dass beide augenscheinlich unterschiedliche Werkzeuge benutzen und dennoch den selben Ursprung besitzen. Und beweisen nicht Weddington und Mettini explizit damit, dass die Urkraft geschaffener Werke das Sichtbar machen globaler Strukturen bedeutet?
 
Die Künstler wissen um diese Gemeinsamkeit.
 
Darum ist es gerade jetzt an der Zeit, diese auch einem größeren Publikum zu Präsentieren. In einem Areal, in dem jedes Medium für sich alleine betrachtet und gehört wird, ist es besonders wichtig, die elementaren künstlerischen Gemeinsamkeiten zu zeigen, damit der Blick für Ganze nicht verloren geht.
 
Loop Dundee, Berlin

wasserstimmung herbst 2011

Herbst 2011

|.| Wasserstimmung Herbst 2011 :||

So kann er aussehen, der Herbst 2011.

„Was hast Du gestern wieder gemacht?“ „Nichts aufregendes, aber etwas durchaus reizvolles. Der Volksmund spricht vom Schönen im Kleinen.“ Da hat er wohl recht, der Heinz Volksmund.

Auf unseren sonntäglichen Streifzügen mit der Kamera durch das herbstliche Köpenick entdecken wir immer wieder versteckte Orte, die wohl selbst ein Hauptmann nicht kennt. Das viele Maschieren ist ja auch sehr herausfordernd und anstrengend, aber eben oft betrüblich für den Blick. Das geht uns ja allen so, das tägliche Maschieren und Befehle verstehen. Ob mit Uniform oder mit Jeans von Lagerfeld. Da ist keine Zeit für Stille und verträumte Augenblicke. Tja, die werden wohl allzuoft von uns im täglichen Geströme zu den wirklich wichtigen Terminen übersehen und nicht wahrgenommen werden. Wahrscheinlich ist deswegen die Lüge unser alltäglicher Begleiter geworden. Ob von Medien, Journalisten oder Politiker ist doch völlig gleich, die Lügen sind alle gleich.

Aber dafür sind ja wir da, wir, die Knipser und Fotosafaristen und Künstler, immer auf der Suche nach – dem Bild, der Stimmung, nach dem Absoluten, dem Licht und der Erleuchtung, welche uns den ganz großen Blick und Horizont eröffnet. Doch was dann, der Blick hat tatsächlich verstanden, was machen wir dann mit dem Großen und Ganzen, mit der Erkenntnis aus Schönheit? Richtig, maschieren. Ganz gleich ob am Hindukusch oder in Grünau.

Der Mensch muss halt erst ein Tier werden, um zum Humanen zu finden. Das nannten wir früher den March durch die Instanzen. Und ich ahne mit Befürchtung, dass wird wohl noch einiges Wasser der Dahme in die Spree fliessen, bist er die Lebensfreunde, die Kraft und Intelligenz einer Kohlmeise erreicht.

nachlese 7. köpenicker winzerfest

Jürgen Hilbert als Hauptmann von Köpenick

Hauptmanns Durst

Schlemmerwochenende in Alt-Köpenick

Auch ein Hauptmann bekommt mal einen trockenen Hals. Vor allem, wenn dieser berühmte Hauptmannsdarsteller am Samstagnachmittag auf dem 7. Köpenicker Winzerfest in der Altstadt Köpenick ein gradioses Alt-Berliner Sangesspektakel vor einem begeisterten Publikum aufgeführt hat.
Der Schauspieler Jürgen Hilbrecht unterhielt und zeigte in seiner Paraderolle singend, rezitierend und mit kleinen Geschichten garniert als Hauptmann von Cöpenick dem zahlreichen Publikum aus nah und fern sein ganzes Können als Gaukler.

Blick in die Grünstrasse

Blick in die Grünstrasse

Vom 29. April bis 01. Mai 2011 feierte Köpenick, organisiert von der IG Altstadt, ihr 7. Winzerfest. 34 Winzer aus den deutschen Weinanbau-Gebieten und dem Gastland Österreich boten ihre Weine mit vielfältigen kulinarische Spezereien den zahlreichen Besuchern an. Für den kleinen und großen Hunger war also ausreichend gesorgt.

Spezialitätenstände, Schmuck und Kunstgewerbe konnten in der Grünstrasse bewundert und bestaunt werden. Maler, Fellhändler, Bäcker, Bildhauer zeigten ihre Waren und Werke den staunenden Besuchern. Ja selbst handgemachter, magnetisierter Schmuck wurde angeboten. Als scheuer Computerarbeiter habe ich aber wegen meines Hanges zur Datensicherheit um diesen Stand einen großen Bogen gemacht. Denn was nützt mir die ganze Durchblutung durch Magnetismus, wenn meine Daten über Magnet in den Cyberspace verschwinden.

Wasserball

Wasserball

Selbstverständlich wurden die ganz kleinen Besucher auch nicht vergessen. Neben Kleinkindern mit riesigen Bratwürsten in ihren achsokleinen Händchen, waren Angebote wie Trampolin in Kombination mit Seilspringen, Wasserlaufen im Pool in transparenten Ballons und ein kleines Riesenrad unvergessene Attraktionen.

Für professionelle Unterhaltung war auf 4 Bühnen gesorgt. Fans 100%iger Country und Westernmusik kamen ebenso auf ihre Kosten wie die Freunde der Klassik und Unterhaltungsmusik. Die Liebhaber anspruchsvoller Blasmusik, vertreten durch das Blasorchester Köpenick, wurden im Hof des Schlosses Köpenick beglückt. Wer leider dieses Jahr nicht zu hören und zu sehen war, waren die echten Apache-Indianer mit ihrer traditionellen Musik und Tänzen.

Blasorchester Köpenick

Blasorchester Köpenick

Diejenigen, welche an einem der drei sonnigen Tage die Altstadt Köpenick besucht haben, sind sicher mit erlebnisreichen Eindrücken und geschrumpfter Geldbörse wieder in die Heimat zurückgekehrt. Und wohl andertags mit dem einen oder anderen Haustier aufgewacht.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

selbstauskunft mit boot

Selbstauskunft mit Boot

Selbstauskunft mit Boot

Hans-Georg Wagner in der GG

Was ist das? Eine Bootsausstellung in einer Galerie? Nein. Die kleine, aber feine Alt-Köpenicker Galerie Grünstrasse (GG) zeigt zum 25. Berufsjubiläum von Hans-Georg Wagner, seines Zeichens Künstler, Bildhauer, Maler und Grafiker aus Havelberg und Cottbus, dessen aussergewöhnliche Skulpturen und Grafiken.

Wie immer arbeitet das collegium artis e. V. mit dem Bezirksamt Treptow/Köpenick/Kulturamt zusammen. Und wieder einmal ist den Machern der GG eine sehenswerte Ausstellung gelungen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die GG die Ausstellung zu Gunsten der Berliner, und insbesondere der Köpenicker Kunstfreunde mit tatkräftiger Unterstützung der DEGEWO, der Elektro Baar Gmbh sowie print 1 verwirklicht hat.

Zur Eröffnung am Donnerstag, dem 17.03.2011, sprach Frau Dr. Karla Bilang, Kunstwissenschaftlerin einen langen, aber nicht langweiligen Vortrag über den Werdegang und die Kunst von Hans-Georg Wagner.

Peter Wagner

Peter Wagner

Anschliessend zeigte Sohn Peter Wagner klanglich beeindruckend, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt. Seine herausragend improvisierte musikalische Einlage mit E-Gitarre führte den Beweis, wie sich künstlerisches Talent in den Genen fortpflanzt.

Die Kunst von Hans-Georg Wagner lebt vom Hinschauen und sich verführen lassen. Seine Werke aus Holz und Papier vermitteln auch ohne eigenes Kunststudium jene Kraft, welches ein Kunstwerk besitzen sollte, wenn es als solches bezeichnet werden will.

Eine kleine Reise in die Welten der Wagners lohnt sich in diesem Fall auch für Kunstinteressierte, die nicht gerade in Köpenick leben.

Am 13.04.2011 um 19:00 Uhr wird die Möglichkeit geboten, den Künstler in Natura zu erleben. Hans-Georg Wagner liest aus eigenen Texten und zeigt Videoaufnahmen seiner Kanuperformances. In diesem Sinne kommen auch diejenigen auf ihre Kosten, die lieber in ein Bootsausstellung gehen würden. Denn sein ausgestelltes, natürlich selbstgebautes Kanu dürfte jeden begeistern, der Wasser im Hut hat.

Also Kunstinteressierte und Bootsbauer, nichts wie los und ab in die GG nach Alt-Köpenick.

Hans-Georg Wagner noch bis zum 21.04.2011, GG

Ausstellung vom 18.03.2011 bis 21.04.2011

Galerie Grünstraße – collegium artis e. V.
Grünstraße 16
D-12555 Berlin
Fon 030.4320 9292|Fax 030.4320 9293
Di-Fr 13-19Uhr|Sa 10-14 Uhr
Bus 164, 167|Tram 27, 60, 61, 62, 67, 68
(Schloßplatz oder Rathaus Köpenick)
S-Bahn Köpenick oder Spindlerfeld